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Ein Familienausflug nach … Eibenstock

Das urige Maskottchen „Wurzelrudi“ grüßt in Eibenstock an vielen Ecken. Für Gaudi ist das bärtige Männlein mit dem spitzen Hut immer zu haben und leiht nicht umsonst der „Erlebniswelt“ und mehreren Wanderrouten seinen Namen. Wer den „Wurzelrudi“ auf Wegweisern entdeckt, weiß: Hier wartet Familienspaß!

Mit „Wurzelrudi“ in die Erlebniswelt am Adlerfelsen

Eibenstock ist eine alte Bergstadt und liegt umgeben von drei Talsperren, ausgedehnten Wäldern und dem 1.018 Meter hohen Auersberg in unmittelbarer Nähe zum Kamm des Erzgebirges. Am Adlerfelsen im Süden des familienfreundlichen Ortes befindet sich „Wurzelrudis Erlebniswelt“. Hier fährt sogar im Sommer der Sessellift den Hang hinauf. Oben gibt es rund um die Adleralm einiges zu entdecken, zum Beispiel den Walderlebnispfad oder den Adlersee. Im Murmelwald steht eine hölzerne Murmelbahn mit ganz und gar ungewohnten Maßen. 11,5 Zentimeter groß sind die Holzkugeln, die an der Bergstation der Sesselbahn ausgeliehen werden. Und weil nur rollen zu langweilig ist, klingeln die Kugeln lustig, landen polternd im Eimer oder müssen über Seilzüge nach oben gezogen werden.

Sesselbahn, Murmelwald oder Allwetterbobbahn garantieren Spaß in „Wurzelrudis Erlebniswelt“ am Adlerfelsen. Foto: TMGS/Thomas Schlorke

Auf dem Berg ist auch der Start für die „Frechen Flitzer“. Mit ordentlich Tempo und ausgestattet mit einem Helm können Wagemutige auf diesen großen Dreirädern eine kurvige Strecke ins Tal hinunterdüsen. Unten angekommen – ob nun mit dem Flitzer oder wieder mit der Bahn –, ist noch lange nicht Schluss. Die Zeit vergeht wie im Flug auf der 1.000 Meter langen Allwetterbobbahn, der Reifenrutsche oder dem Erlebnisspielplatz.

Ein Nachmittag in den Badegärten

Nach einem Vormittag in der „Erlebniswelt“ hat Eibenstock für den Nachmittag noch jede Menge zu bieten – oder man hängt ein paar Urlaubstage dran. So bleibt genügend Zeit für eine Runde Minigolf, den Ausblick vom 34 Meter hohen Aussichtsturm auf dem Bühlberg, einen Besuch im Stickereimuseum und Plantschen in den Badegärten Eibenstock. Dazu lädt dort ein großzügiger Familiengarten ein – und wie könnte es anders sein: Der „Wurzelrudi“ ist natürlich auch beim Baden mit von der Partie und verpasst den kleinen Wasserraten eine fröhliche Dusche. Größere Kinder tummeln sich auf der 106 Meter langen Riesenrutsche „Black Hole“. Bekannt sind die Badegärten übrigens vor allem für ihre kreative Saunalandschaft mit Saunen aus aller Welt. Dazu zählen ein russisch-karelisches Saunadorf, ein japanischer Saunagarten und ein orientalischer Bereich.

Auch im Familienbereich der Badegärten Eibenstock ist „Wurzelrudi“ mit von der Partie. Foto: Studio2media

Familienfreundliche Wandertouren durch die Natur

Die meisten Familienziele in Eibenstock verbindet „Wurzelrudis Märchenrundweg“, der sich knapp fünf Kilometer durch die Stadt schlängelt. Kleine Holzhäuschen mit liebevoll gestalteten Märchenszenen bilden die 15 Stationen. Alte Bekannte wie Rotkäppchen und Dornröschen, König Drosselbart und der gestiefelte Kater haben sich hier „eingemietet“.

Bekannte Märchenszenen warten an den 15 Stationen von „Wurzelrudis Märchenrundweg“ durch Eibenstock. Foto: Tourist-Service-Center Eibenstock

Überhaupt können wanderfreudige Familien auf „Wurzelrudis“ Spuren zahlreiche interessante Touren unternehmen. Entlang der Talsperre Eibenstock führt der zehn Kilometer lange Gerstenbergrundweg auf bequemen, kinderwagentauglichen Forstwegen. Start und Ziel ist am Tourist-Service-Center in der Dr.-Leidholdt-Straße. Unterwegs warten herrliche Ausblicke. Am Wanderparkplatz an der Bundesstraße 283 beginnt der anschauliche Wasserlehrpfad an der Talsperre. Auf einer 4,5 Kilometer langen Runde dreht sich an verschiedenen Mitmachstationen alles um die Themen Wasser, Tiere und Natur.

Ebenfalls mitten in die Natur entführt „Wurzelrudis Erlebnispfad Wildes Erzgebirge“. Die Wanderung vorbei am Blauenthaler Wasserfall, dem größten Wasserfall Sachsens, ist keine Rundwanderung. 6,5 Kilometer geht es von der Alten Schneeberger Straße in Eibenstock in Richtung Sosa, der Rückweg muss also einkalkuliert werden. Ausgestattet mit festem Schuhwerk steht einer schönen Tour über Stock und Stein nichts im Wege. Für Abwechslung sorgen mehrere Schauftafeln, ein Damwildgehege und ein Barfußpfad mit Quelle. Da empfiehlt sich ein Handtuch im Rucksack.

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